„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.“

Das hat der gute Goethe damals doch ganz schön gesagt. Ja, ich bin zugegebenermaßen ein kleiner Fan von Goethe, Shakespeare & Co, aber darum soll es heute nicht gehen. Dieser Beitrag eröffnet die HoH-Kategorie „Travel“, in der es rund um das Thema – oh Wunder – Reisen, fremde Länder und Kulturen sowie meine eigenen Erfahrungen und Ziele gehen soll.

Ich kann ganz kurz und knapp sagen: Reisen steht für mich ganz oben im Leben. Ich stimme dem Zitat oben zu. Ein Mensch bekommt meiner Meinung nach erst richtig Ahnung vom Leben und von der Welt, in der er lebt, wenn er sie mit eigenen Augen sieht und sich selbst eine Meinung darüber bilden kann.

Ich liebe es, ein möglichst unverfälschtes Bild von neuen Orten, Menschen und Kulturen zu bekommen. Dafür ist kein großes Portmonnaie und nur wenig Planung nötig. Ein Urlaub auf den Malediven oder eine Shoppingtour in New York sind ohne Widerspruch grandiose Erlebnisse, zu denen ich nie nein sagen würde. Allerdings ist meine Herangehensweise an das Thema eine andere. Ich reise in erster Linie, um zu lernen. Und nicht zuletzt, um herauszufinden, wer ich bin und was meine Bestimmung in unserer Welt ist. Das hat definitiv etwas mit Spiritualität zu tun, ich glaube an Schicksal und Fügung und daran, dass ich meinen Platz in der Welt finden muss, um glücklich zu werden.

Immer bevor ich losziehe, versuche ich mir bestimmte Ziele zu setzen und mich zu fragen, welche Gründe mich zu der Reise bewegen. Worauf will ich meinen Fokus setzen? Die Natur, eine Stadt, den Abstand zum Alltag? Will ich Kontakte knüpfen oder mir Zeit nur für mich nehmen? Und wenn ich mein Ziel gefunden habe, setze ich es an erste Stelle. Und dafür versuche ich alles, was mich normalerweise im Alltag beschäftigt, zurückzuschrauben und mich auf meine Grundbedürfnisse zu beschränken. Ich schätze, das ist es, warum mir das Reisen so viel bedeutet. Ich lerne dabei, meiner Intuition zu folgen und mit mir selbst in Einklang zu kommen. Es macht glücklich und frei.

Ich will euch auf diesem Blog eine Art des Reisens näher bringen, bei der man sich mal nicht über Luxusprobleme wie das schlechte w-lan, die Verspätung der Verkehrsmittel oder die 3 Minuten zu lange gekochten Nudeln den Kopf zerbricht.