Prolog „High on Hopes“ – warum bloggen?

„Ich will über mein Leben bloggen“ – gespaltenes Feedback als Antwort auf diese Aussage. Es ist sehr mutig, mit seinen eigenen Problemen an die Öffentlichkeit zu gehen. Deshalb habe ich Respekt vor allen Lifestyle-Bloggern, die nicht nur die schönen Seiten des Lebens thematisieren. Ich habe Respekt davor, was auf mich zukommt, wenn dieser Blog an Lesern gewinnt. Aber ich sehe darin eine riesige Chance für mich.

Schreiben ist für mich Therapie. Ich habe schon als Kind angefangen, regelmäßig Tagebuch zu schreiben und erkannt, dass ich mich schriftlich wesentlich besser ausdrücken kann, als mit Sprache. Ich mag es, mit Worten Bilder, Emotionen und Gedanken zu transportieren und sie schriftlich festzuhalten. Geschichten zu schreiben, die man ohne Augen sehen kann. Durch meine Texte kann ich mein Inneres greifbar machen. Denn das ist etwas, was mir unglaublich schwer fällt im Leben und mit was ich täglich zu kämpfen habe. Nach einigen Gesprächen mit Therapeuten und nahe stehenden Menschen wage ich es nun, eine Idee in die Tat umzusetzen: Ich versuche, das Bloggen als Therapieform zu nutzen.

Mit diesem Post beginne ich ein Experiment. Ich will versuchen, dir auf meiner Website einen tiefen Einblick in meine Welt zu geben und vielleicht kann ich uns beiden damit helfen. Ich bin high on hopes. Daher kommt auch der Name der Website, aber darüber wird es noch einen extra Post geben.

High on Hopes ist ein Projekt, welches unsere Gesellschaft wiederspiegeln und hinterfragen soll. Unzensiert und ehrlich. Ich bin gespannt und aufgeregt, wie es sich entwickelt.